Zanderfischen – wie und wo?

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Auf der Karte finden Sie 32 Seen, welche gute Chancen auf Zander bieten

Es gibt einige Fische, die nicht leicht an den Haken zu bekommen sind – der Zander gehört definitiv dazu! An manchen Tagen sind die Stachelritter regelrecht zickig und kaum zu überlisten. Das richtige Gerät und der richtige Angelplatz spielen hier eine entscheidene Rolle.

Wo sind gute Plätze zum Zanderangeln?

Die Karte unten zeigt 32 Angelplätze, an denen Sie auf Zander fischen können. Allerdings sollten Sie sich vorab über die örtlichen Regeln und Bedingungen informieren. An manchen Gewässern wird zusätzlich zu dem staatlichen Angelschein noch eine Zusatzerlaubnis benötigt, welche häufig vor Ort erworben werden kann.

32 Gewässer für Stachelritter

Der staatliche Angelschein ist Grundvoraussetzung für das Beangeln der genannten Gewässer. Für mehrere Seen auf der Karte ist eine Mitgliedschaft oder eine Tageskarte erforderlich.

Wissenswertes über den Zander und die Zanderangelei

Der Zander ist ein barschartiger Raubfisch. Die Art ist in einigen dänischen Seen zu finden, wobei es aber nicht viele Gewässer sind, welche diesen Räuber beherbergen. Der Zander stammt ursprünglich nicht aus Dänemark und ist mit einer Ausnahme in den Seen ausgesetzt worden. In Seeland wurden Knochen eines Zanders aus dem 11. Jahrhundert gefunden, die jedoch nicht auf einen dänischen Ursprung zurückzuführen sind. Durch steigendes, kommerzielles Interesse an diesem hervorragenden Küchenfisch, wurden die meisten Zandern zwischen 1920 und 1980 in die Gewässer eingesetzt.

Die Stachelritter sind am weitesten in Teilen von Seeland und Ostjütland verbreitet. Der Zander gedeiht am besten in trüben Gewässern und jagt am Gewässergrund und im Freiwasser. Er ist ein langsam wachsender Fisch und wird erst im Alter von 2-4 Jahren geschlechtsreif! Da die Gewässer in unseren Breitengraden recht kühl sind, kann es erst nach 7-10 Jahren zu einer Geschlechtsreife kommen! Der Zander wächst am besten bei Temperaturen zwischen 24-29 Grad! Bei einer Wassertemperatur unter 10 Grad stagniert das Wachstum.

Dieser Film zeigt, wie man Zander fängt:

Die beste Zeit zum Angeln auf Zander

Der Zander ist bei hohen Wassertemperaturen am aktivsten, somit ist der Sommer eine gute Zeit, um einen Versuch zu wagen. Er laicht im Mai und ist in den folgenden Monaten aktiv auf Nahrungssuche, um den Energieverlust der Paarung und Nestwache ( Das Männchen bewacht das Nest ) wieder auszugleichen. Der Monat Juni eignet sich eindeutig am besten für den Zanderfang. Die steigenden Wassertemperaturen erzeugen mehr Algen und trüben das Wasser. Der Zander hat nun leichtes Spiel, da er für seine Beute nicht mehr gut zu orten ist. Allerdings ist es das ganze Jahr möglich einen Stachelritter an den Haken zu bekommen. In der kalten Jahreszeit sinkt die Aktivität der Fische und die Nachtangelei gestaltet sich am effektivsten.

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Die Schonzeit des Zanders

Die Schonzeit für Zander ist vom 1. Mai bis 31. Mai

 

Welches sind gute Angelplätze für Zander?

Viele Angler glauben, dass die Stachelritter sich nur in tiefen Gewässerabschnitten aufhalten, aber der Zander lauert seiner Beute auch in Flachwasserabschnitten auf. Am aussichtsreichsten gestaltet sich die Angelei im Flachwasser nachts oder bei starker Trübung des Wassers. An sonnigen Tagen sollte man allerdings die tiefen Abschnitte befischen. Wie der Barsch, ist auch die Zander von hohem und niedrigem Wasserdruck betroffen und kann daher „tauchkrank“ werden, wenn er zum Beispiel aus tiefem Wasser zu schnell an die Oberfläche gedrillt wird.

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Foto: Jens Fisker

Die richtige Ausrüstung für Zander

Der Zander besitzt eine hervorragende Sicht und man sollte als Vorfachmaterial immer Fluorocarbon in der Stärke 0,4 – 0,6 mm verwenden. Durch seine scharfen Zähne besteht ansonsten die Gefahr, dass die Schnur durch gebissen wird. Er ist ein territorialer Fisch, welcher sich sehr standorttreu verhält. Die Angelei mit Jigs und Gummifischen hat sich bewährt, wobei sich gerade in der Nacht auch der Einsatz von schlanken Wobblern lohnt

Der Zander ist durchaus wählerisch und Fänge auf die unterschiedlichsten Ködergrößen sind keine Seltenheit. Die typische Ködergröße beim Zanderangeln beträgt allerdings 10-12cm. Eine weitere effektive Möglichkeit Zander zu befischen, ist die Verwendung von toten Köderfischen. Diese können auch wunderbar an einer zweiten Rute angeboten werden, während man mit der anderen aktiv fischt und so einen großen Bereich absucht.

5 tolle Tipps zum Zanderangeln

  1. Oft lässt der Zander nach einer kurzen Attacke den Köder wieder los, daher sollte man sofort reagieren, wenn man den Biss spürt.
  2. Ein schneller und kräftiger Anhieb hilft, den Haken gut im Zandermaul zu platzieren.
  3. Zander mögen sandigen und steinigen Boden. Wenn Sie einen harten Aufprall nach der Absinkphase des Köders spüren, sind Sie an der richtigen Stelle.
  4. Der beste Angelmonat für den Zander ist der Juni, hier erreicht die Saison ihren Höhepunkt.
  5. Zanderangeln erfordert viel Geduld und ein bisschen Glück. Geben Sie nicht so schnell auf und probieren verschiedene Köder und Angelvarianten aus.

Hechtangeln

Lesen Sie alles über das Hechtangeln und sehen Sie sich die Karte der Hechtseen an Klicken Sie hier
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